Deutsche Mannschaftsmeisterschaft

- Landesliga -

Marburg

17.12.2023

Je 12 Damen- und Herren-Mannschaften aus den vier Schwimmbezirken Hessens waren am 17. Dezember 2023 bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften Schwimmen (DMS) auf Landesebene qualifiziert, um die Aufsteiger in die Oberliga zu ermitteln. Mit am Start ein Damen- und ein Herren-Team des Wassersportvereins Offenbach 1923, die beide Anfang des Jahres den Aufstieg aus der Bezirksliga in die Landesliga geschafft hatten. Im Vorfeld war Trainer Peter Ortwein sehr zufrieden mit dem Trainings- und Wettkampfleistungen der zurückliegenden Monate und hatte ein ambitioniertes Ziel ausgegeben – unter die Top 5 schwimmen, noch besser: das Erreichen eines Aufstiegsplatzes in die Oberliga. Im Aquamar in Marburg setzten die Wassersportler am Sonntag hoch motiviert alles daran, dieses auch umzusetzen. Vorab war aber klar, dass jede Sekunde und jeder Punkt wichtig sein würde.

Auch in diesem Jahr war es sehr schwierig, die Konkurrenz einzuordnen. Drei Vereine hatten im Vorfeld ihre Mannschaften abgemeldet, ein weiterer Verein konnte nicht antreten. „Da nahezu alle größeren Vereine mehrere Mannschaften in verschiedenen Ligen am Start haben, weiß man nie, welcher Aktive in welcher Liga schwimmt!“ so Ortwein.

Das Wettkampfprogramm der DMS umfasst 16 Strecken, die in zwei Wettkampfabschnitten jeweils doppelt zu absolvieren sind zzgl. je einmal die beiden Langdistanzen über 800m/1.500m Freistil. Jeder Aktive darf maximal fünf Starts absolvieren.

Ortwein schwor seine Teams noch einmal ein, dann ging es los. Die Stimmung war grandios, lautstark unterstützen Vereinsmitglieder und mitgereiste Fans ihre Mannschaften.

Startschwimmer für den WVO waren in diesem Jahr Antonia Habur und Martin Hochbrückner über 100 Lagen. Beide verfehlten nur knapp die von Trainer Ortwein angepeilten Zeiten, ein sehr ordentlicher Auftakt in den Wettkampf. Auch auf seinen anderen Strecken 200m Lagen, 200m Freistil, 50m Brust und 400m Lagen lieferte Martin sehr gute Zeiten ab und war damit einer der fleißigsten Punktesammler bei den Herren. Antonia musste sich über 100m Lagen, 200m Lagen, 400m Lagen sowie 1.500m Freistil beweisen. Sie kämpfte um jede Sekunde und schwamm über 200m Lagen und 400m Lagen zu neuen persönlichen Bestzeiten.

Diesem perfekten Auftakt standen Kira Sophie Lüder und Malte Rehor auf den folgenden 200m Freistil in nichts nach. Sie schlugen in ihren Rennen als Schnellste an und gehörten zu den Top Punktesammlern für die WVO-Teams. Blieb Kira Sophie bei 200m Freistil und 100m Freistil knapp über ihren Bestmarken, verbesserte sie sich auf 400m Freistil, 200m Schmetterling und 200m Rücken ihre bisherigen Bestzeiten. Malte war über seine Strecken (200m Freistil, 50m Schmetterling, 50m Freistil, 100m Schmetterling und 100m Freistil) zum Teil deutlich schneller als geplant und belohnte sich mit 4 neuen Bestzeiten.

Sehr zügig ging es weiter auch auf den 100m Brust. Emilie Appel und Julian Dietz zeigten vollen Einsatz und kamen jeweils knapp als zweite ins Ziel. Musste Emilie sich über 100m Brust mit einer Zeit knapp über ihrer bisherigen Bestmarke zufriedengeben, konnte auch sie über 200m Brust, 400m Freistil, 200m Freistil und 400m Lagen neue Bestzeiten verbuchen. Auch sie war Top-Punktelieferantin der Mannschaft. Julian schwamm seine weiteren Starts sehr solide und sammelte über 50m Brust, 200m Brust, 50m Rücken und 100m Lagen seine Punkte für das Team.

Auf den folgenden 200m Rücken gingen Sophie Götze und Eric Jäger ins Rennen. Beide lieferten ab und der WVO lag sowohl bei den Damen als auch bei den Herren unter den Top drei. Allerdings wechselten die Platzierungen fast nach jedem Rennen, so dass eine Prognose für den weiteren Wettkampfverlauf kaum möglich war. Sophie blieb bei 200m Rücken, 200m Schmetterling und 50m Rücken knapp über ihren bisherigen Topzeiten, über 100m Rücken und 100m Schmetterling schwamm sie schneller als je zuvor. Eric traf die Planungen des Coaches über 200m Rücken, 100m Rücken und 50m Rücken sehr gut, erreichte bei seinem letzten Start über 800m Freistil sogar noch eine verbesserte persönliche Bestzeit. Und er ist das beste Beispiel dafür, dass erfolgreiche Triathleten sehr wohl auch gut schwimmen können!

Über 100m Schmetterling kamen Cecile Hauptmann und Yannick Pelikan zum Einsatz. Auch hier lief alles rund und das Punktekonto wurde weiter gefüllt. Beide sind berufs- und studienbedingt sehr eingespannt und konnten in den letzten Wochen nicht wie geplant trainieren. Dennoch gaben sie bei vollem Einsatz ihr Bestes für die Mannschaft. Cecile hatte noch vier weitere Strecken auf dem Plan und traf auch über 50m Schmetterling, 50m Freistil, 100m Lagen und 100m Rücken die Einschätzungen des Trainers gut. Auch Yannick schwamm solide Rennen über 50m Freistil, 50m Schmetterling, 100m Freistil und sammelte wichtige Punkte.

Anschließend konnte sich Alexa Ortwein bei ihrem ersten Start über 50m Brust beweisen. Alexa, berufs- und arbeitszeitbedingt derzeit eher im Fitnessstudio als im Schwimmbad aktiv, schwamm schneller als geplant und konnte auch auf ihren anderen Strecken 50m Rücken, 50m Schmetterling, 50m Freistil und 100m Freistil die vorab vom Coach geschätzten Zeiten unterbieten.

Nun standen die ersten Langstrecken an, die in Doppelbahnbelegung geschwommen wurden. D. h. es starten immer zwei Schwimmer auf einer Bahn. Der erste startet auf der einen Seite, der andere zeitversetzt auf der anderen Seite. Hier musste sich Lorna Macpherson unter diesen erschwerten Umständen auf einer Strecke beweisen, die sonst nicht zu ihrem Lieblingsrepertoire gehört. „Das beste Mannschaftsergebnis hat absolute Priorität - die Mannschaftsaufstellung ist ohnehin eine Wissenschaft für sich“, so Ortwein. Daher hatte Lorna 800m Freistil vor sich, die sie souverän mit deutlich verbesserter persönlicher Bestzeit ins Ziel brachte. Auch über 100m Brust, 50m Brust und 200m Brust war sie schnell unterwegs und belohnte sich mit einer weiteren Bestzeit über 50m Brust. Für Jannik Lüder standen im Anschluss 1.500m Freistil-Distanz auf dem Programm. Er ist auf den längeren Strecken „zu Hause“ und schwamm ein souveränes Rennen. Deutlich schneller als erwartet und mehr als eineinhalb Minuten schneller als noch im Februar dieses Jahres kam er mit neuer Bestzeit ins Ziel. Seine anderen Strecken über 200m Rücken, 100m Rücken und 400m Freistil schwamm er ebenfalls in persönlicher Bestzeit.

Für Finn Majka standen zunächst 200m Schmetterling auf dem Programm. Er lieferte ab und kam schneller als vorberechnet ins Ziel. Auch über 400m Freistil. 100m Brust und 200m Brust war er schnell unterwegs und schwamm zu dabei zu drei persönlichen Bestzeiten.

Lasse Majka hatte seinen ersten Einsatz erst recht spät im ersten Abschnitt, musste daher eine lange „Wartezeit“ überbrücken und startete direkt mit 400m Lagen. Er blieb etwas über den Planungen von Coach Ortwein, gab hochmotiviert auf seinen beiden weiteren Strecken 200m Lagen und 200m Schmetterling alles und belohnte sich mit zwei neuen persönlichen Bestzeiten.

Im zweiten Abschnitt griff Lea Marie Grundel noch ins Geschehen ein. Sie hatte krankheitsbedingt mehrere längere Trainingsausfälle hinnehmen müssen. Über 200m Lagen gab sie alles und schwamm ein solides Rennen.

Zum Ende der Veranstaltung standen wie immer die 100m Freistil an. Alle Schlussschwimmer wurden minutenlang von ihren Vereinen angefeuert. Das WVO-Team war definitiv nicht zu überhören. Hier spiegelte sich die großartige Atmosphäre einer solchen Veranstaltung und der echte Mannschaftsgeist der gesamten Mannschaft wider, der alle Aktiven über sich hinauswachsen ließ. Wer nicht schwamm, feuerte an, das konnte man bereits mittags an mancher Stimme hören.

Da es kein Live-Protokoll gab, stand noch eine kurze Wartezeit an – dann stand fest: nach Addition aller Punkte siegte die WVO-Damenmannschaft, die Herren schwammen auf Platz 5. Das Unmögliche war geschafft. Als Aufsteiger konnten unsere Mädels durchmarschieren, holten sich bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften die Meisterschaft in der Landesliga Hessen und schwimmen im nächsten Jahr in der Oberliga, der dritthöchsten Schwimmliga in Deutschland. Am Ende der Wettkämpfe hatten die WVO-Girls fast 800 Punkte mehr auf dem Konto als bei ihrem Aufstieg in der letzten Saison. Auch die Männer haben alles gegeben und schwammen über der von Ortwein vorberechneten Bestpunktzahl. Für einen Aufsteiger eine sehr gute Leistung – die Jungs greifen im nächsten Jahr wieder an. „Sehr erfreulich ist die hohe Quote der persönlichen Bestzeiten, insbesondere bei den Jahrgangsschwimmern. Diese ist gerade auf einer solchen Veranstaltung mit so vielen Starts am Ende eines Jahres nicht unbedingt zu erwarten!“ so Coach Ortwein.

Natürlich gibt es keinen Aufstieg ohne das obligatorische „Den-Trainer-in-Klamotten-in-den-Pool-schmeißen“. So ging Ortwein ungewollt, aber hocherfreut in Marburg unter den Anfeuerungen des Teams „baden“.

Nun gehen die Schwimmer in die wohlverdiente Weihnachtspause – das Training beginnt wieder im neuen Jahr und für den Großteil des Teams gibt es auch eine Wettkampfpause. Für unsere Langstreckenspezialisten steht allerdings Ende Januar mit den „Hessischen Meisterschaften Lange Strecken“ bereits der nächste wichtige Wettkampf auf dem Programm.

 

 

Die Zeiten und Punkte aller Mannschaftsmitglieder:

 

Emilie Appel (2008):

 

100 Brust  01:18,96

200 Brust  02:48,35 (PBZ)

400 Freistil  04:40,15 (PBZ)

200 Freistil  02:12,51 (PBZ)

400 Lagen  05:23,19 (PBZ)

 

Sophie Götze (2008):

 

100 Rücken  01:14,38 (PBZ)

200 Rücken  02:42,65 

100 Schmett  01:12,93 (PBZ)

200 Schmett  02:53,98

50 Rücken  00:34,46

 

Lea Marie Grundel (2006):

 

200 Lagen   02:56,03

 

Antonia Harbur (2005):

 

100 Lagen  01:19,52

200 Lagen  02:49,05 (PBZ)

400 Lagen  06:01,94 (PBZ)

1500 Freistil  21:17,94

 

Cecile Hauptmann (2003):

 

100 Lagen  01:17,15

50 Freistil  00:31,07

50 Schmett  00:34,32

100 Schmett  01:19,79

100 Rücken  01:18,99

 

Kira Sophie Lüder (2006):

 

200 Freistil  02:13,08

400 Freistil  04:34,01 (PBZ)

200 Rücken  02:38,41 (PBZ)

200 Schmett  02:44,45 (PBZ)

100 Freistil  01:01,65

 

Lorna Macpherson (2004):

 

50 Brust  00:36,50 (PBZ)

100 Brust  01:22,70 

200 Brust  03:00,64

800 Freistil  10:36,78 (PBZ)

 

Alexa Ortwein (1998):

 

50 Schmett  00:32,17

50 Rücken  00:32,59

50 Brust  00:37,57

50 Freistil  00:28,79

100 Freistil  01:03,64

 

Julian Dietz (1990):

 

50 Brust  00:31,82

200 Brust  02:38,33

100 Brust  01:10,90

50 Rücken  00:31,44

100 Lagen  01:06,03

 

Martin Hochbrückner (1987):

 

100 Lagen  01:08,14

200 Lagen  02:26,69

400 Lagen  05:19,15

200 Freistil  02:09,40

50 Brust  00:33,27

 

Eric Jäger (2005):

 

200 Rücken  02:23,25

100 Rücken  01:06,83

50 Rücken  00:31,11

800 Freistil  09:50,67 (PBZ)

 

Jannik Lüder (2009):

 

1500 Freistil  18:35,08 (PBZ)

200 Rücken  02:27,90 (PBZ)

100 Rücken  01:10,44 (PBZ)

400 Freistil  04:38,09 (PBZ)

 

 

Finn Majka (2006):

 

100 Brust  01:13,62 (PBZ)

200 Schmett  02:43,34 (PBZ)

200 Brust  02:44,65 (PBZ)

400 Freistil  04:42,08  

 

Lasse Majka (2009):

 

400 Lagen  05:40,63

200 Lagen  02:37,69 (PBZ)

200 Schmett  02:54,44 (PBZ)

  

Yannick Pelikan (2001):

 

100 Schmett  01:09,12

100 Freistil  01:00,10

50 Schmett  00:29,87

50 Freistil  00:27,35

 

Malte Rehor (2001):

 

200 Freistil  01:58,30 (PBZ)

50 Schmett  00:27,69

50 Freistil  00:24,22 (PBZ)

100 Schmett  01:02,21 (PBZ)

100 Freistil  00:52,78 (PBZ)

27. Einladungsschwimmfest

Heusenstamm

09.12.2023

Besser kann Wettkampf kaum laufen.  Mit einem kleinen Team war der Wassersportverein 1923 Offenbach am 09. Dezember 2023 nach Heusenstamm gereist, um am 27. Einladungsschwimmfest teilzunehmen. Dies sollte gleichzeitig auch ein letzter Test für die Deutsche Mannschaftmeisterschaft Schwimmen (DMS) sein.

Emilie Appel, Sophie Götze, Lorna Macpherson, Anna-Rose Schmidt, Eric Jäger und Mats Jordi Naumann hatten für 17 Starts gemeldet und konnten alle Rennen mit einem Platz in den Medaillenrängen beenden. 14-mal Gold und 3-mal Silber war die Gesamtausbeute des Teams in Heusenstamm.

Während die älteren Schwimmer des Teams nur einzelne Strecken als DMS-Test schwammen, hatten die beiden jüngsten Aktiven einen vollen Plan. Anna-Rose Schmidt (2012) und Mats Jordi Naumann (2013) wechselten erst vor einigen Wochen zum WVO nach Offenbach und wollten nun zeigen, was sie in den wenigen Wochen bereits im Training umgesetzt haben. Anna-Rose holte bei sieben Starts fünfmal Gold und zweimal Silber nach Offenbach. Dabei schwamm sie vier neue persönliche Bestzeiten und probierte neben ihrer Hauptlage Brust auch andere Lagen aus. Zum Jahresende liegt sie auf Platz 5 der Hessischen Bestenliste im Jahrgang 2012 über 50m Brust. Mats überzeugte Trainer Peter Ortwein bei allen Einsätzen. Eine 100-prozentige Bestzeitenquote und viermal Gold im Jahrgang waren der Lohn für sein diszipliniertes und fleißiges Training in den letzten Wochen. Bei seinem allerersten Start über 200m Freistil schwamm er direkt in die hessischen Top Ten des Jahrgangs 2013.

Emilie (2008), Lorna (2004) und Sophie (2008) sicherten sich in sehr guten Rennen ebenfalls bei allen ihren Starts den 1. Platz. Seit ihrem Wechsel zum WVO rangiert Sophie mittlerweile über 7 Strecken in der Hessischen Jahrgangsbestenliste unter den Top Ten. Auch Eric Jäger (2005) bewies in Heusenstamm einmal mehr, dass erfolgreiche Triathleten sehr wohl schwimmen können und brachte 1x Gold und 1x Silber mit nach Offenbach.

 

Am 17. Dezember geht es für die Mannschaften des WVO nach Marburg zu den DMS in der Landesliga. Coach Ortwein ist zuversichtlich: „Hier wollen wir wieder angreifen und zeigen, dass auch in einem kleinen Verein sehr gute Leistungen möglich sind. Sowohl die Damen- als auch die Herrenmannschaft sind gut aufgestellt und werden alles geben, um vor unseren Kontrahenten im Ziel zu sein!“

 

Die Ergebnisse aus Heusenstamm:

 

Emilie Appel (2008)

 

100 Schmett  01:13,66  1. Platz (PBZ)

 

Lorna Macpherson (2004)

 

200 Brust  03:00,64  1. Platz

 

Sophie Götze (2008)

 

200 Schmett  02:41,67  1. Platz (PBZ)

200 Rücken  02:53,94  1. Platz (PBZ)

 

Anna Rose Schmidt (2012)

 

50 Brust  00:43,91  2. Platz

100 Brust  01:37,34  1. Platz

200 Brust  03:27,82  1. Platz

100 Lagen  01:29,31  1. Platz (PBZ)

50 Freistil  00:36,41  1. Platz (PBZ)

100 Freistil  01:23,93  1. Platz (PBZ)

50 Rücken  00:42,41  1. Platz (PBZ)

 

Mats Jordi Naumann (2013)

 

50 Freistil  00:36,04  1. Platz (PBZ)

100 Freistil  01:20,69  1. Platz (PBZ)

200 Freistil  02:48,62  1. Platz (PBZ)

50 Schmett  00:44,52  1. Platz (PBZ)

 

Eric Jäger (2005)

 

200 Freistil  02:11,06  2. Platz (PBZ)

200 Lagen  02:36,83  1. Platz (PBZ)

 

Heusenstamm im Bild:

 

14. Internationales

Nachtschwimmfest

Bad Homburg

25.11.2023

Die Ergebnisse aus Frankfurt:

  

Kira Sophie Lüder (2006)

 

50 Freistil  00:28,80  2. Platz

50 Brust  00:37,70  1. Platz

100 Lagen  01:13,54  1. Platz (PBZ)

50 Rücken  00:36,03  1. Platz

 

Emilie Appel (2008)

 

50 Brust  00:36,94  1. Platz

50 Schmett  00:31,13  1. Platz (PBZ)

100 Lagen  01:11,84  1. Platz (PBZ)

50 Rücken  00:34,59  1. Platz

 

Sophie Götze (2008)

 

200 Freistil  02:20,88  1. Platz (PBZ)

50 Freistil  00:29,33  1. Platz (PBZ)

100 Freistil  01:04,22  1. Platz (PBZ)

50 Rücken  00:34,61 2. Platz

 

Antonia Habur (2005)

 

200 Freistil  02:26,80  1. Platz  (PBZ)

100 Rücken  01:20,43  1. Platz (PBZ)

100 Freistil  01:07,39  1. Platz

 

Lea Grundel (2006)

 

50 Schmett  00:35,13  1. Platz

100 Lagen  01:21,59  2. Platz (PBZ)

100 Freistil  01:09,00  3. Platz

 

Jannik Lüder (2009)

 

200 Freistil  02:12,99  2. Platz

50 Rücken  00:34,29  2. Platz

100 Lagen  01:11,37  2. Platz (PBZ)

100 Freistil 01:02,17  2. Platz (PBZ)

 

Lasse Majka (2009)

 

100 Rücken  01:13,28  1. Platz (PBZ)

100 Lagen  01:10,84  1. Platz (PBZ)

50 Schmett  00:30,87  1. Platz (PBZ)

 

Lorna Macpherson (Junioren)

 

50 Brust  00:37,53  1. Platz

50 Schmett  00:34,73  1. Platz (PBZ)

 

Martin Hochbrückner (AK 35)

 

100 Brust 01:13,22  1. Platz (PBZ)

50 Brust  00:33,23  1. Platz

 

 

Malte Rehor (AK 20)

 

50 Freistil  00:24,62  1. Platz

50 Schmett  00:27,98  2. Platz

100 Freistil  00:54,64  1. Platz

 

4 x 50 Brust mixed  02:23,64  1. Platz

Lorna Nacpherson (0:37,11) / Malte Rehor (0:35,25) / Emilie Appel (0:37,28) / Martin Hochbrückner (0:34,00)

 

4 x 50 Lagen mixed  02:04,02  1. Platz

Sophie Götze (0:34,36) / Martin Hochbrückner (0:33,71) / Malte Rehor (0:28,00) / Kira Sophie Lüder (0:27,95)

 

Die Bilder vom Nachtschwimmfest: 

 

Hessische Meisterschaften 2023

- Finswimming -

Darmstadt

19.11.2023

Auch in diesem Jahr hatte der DUC Darmstadt zur Offenen Hessischen Meisterschaft im Flossenschwimmen eingeladen. Die Veranstaltung feierte in diesem Jahr ihr 50. Jubiläum, leider zum letzten Mal mit dem DUC als Ausrichter.

Im neuen Darmstädter Nordbad zeigten die WVO-Aktiven am 19. November 2023, dass sie auch unter Wasser schnell unterwegs sind. Lorna Macpherson, Alexa Ortwein, Jannik Lüder, Lasse Majka und Mats Jordi Naumann wollten bei der Jubiläumsveranstaltung möglichst viele Medaillen nach Offenbach holen. Dies gelang sehr eindrucksvoll. Bei 18 Starts landeten die WVO-Aktiven 17-mal auf dem Treppchen und nahmen großartige 8-mal den Titel „Hessischer Meister“ mit in die Sportstadt.

Mats Jordi Naumann (2013) ging als jüngster WVOler an den Start. Er startete in der Wertung „2012 und jünger“ und sicherte sich bei seiner ersten Finswimming-Meisterschaft gleich drei Goldmedaillen. Über 50m & 200m Finswimming sowie über 25m Streckentauchen nahm er den Titel „Hessischer Meister“ mit nach Offenbach. Genauso gut lief es bei Alexa Ortwein (1998). Auch sie ließ ihrer Konkurrenz keine Chance und belegte souverän über 25 Streckentauchen, 50 Streckentauchen und 50m Finswimming den 1. Platz in ihrer Altersklasse. In der offenen Wertung über alle Altersklassen wurden Alexas Leistungen über 25m Streckentauchen zusätzlich mit dem 2. Platz belohnt. Auch Lorna Macpherson (2004) war bei ihren beiden Starts nicht zu schlagen und brachte 2 Goldmedaillen über 25 Streckentauchen und 50 Finswimming mit nach Hause.

Jannik Lüder (2009) und Lasse Majka (2009) starteten in der Wertung des Doppeljahrgangs 2008/2009. Hier schlugen sich beide sehr gut, mussten sich aber jeweils dem erfahrenen älteren Konkurrenten vom DUC geschlagen geben. Jannik konnte 3x Silber über 25 Streckentauchen, 50m & 100m Finswimming sowie 2x Bronze über 200m & 400m Finswimming für sich verbuchen. Für Lasse standen am Ende 2x Silber über 200m & 400m Finswimming sowie 3x Bronze über 25 Streckentauchen, 50m & 100m Finswimming zu Buche.

„Insgesamt ein starkes Abschneiden unserer Schwimmer“ so Coach Ortwein, der direkt von den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften aus Wuppertal angereist war. „Wir hoffen, dass sich auch im nächsten Jahr ein Verein findet, der die Veranstaltung ausrichtet. Gerade für die Jüngeren ist es wichtig und motivierend, sich mit Gleichaltrigen im Wettkampf messen zu können. Unser Team wäre auf jeden Fall im Jahr 2024 wieder am Start.“

 

Die Ergebnisse der HM Finswimming 2023

 

Alexa Ortwein (1998)

 

25 Streckentauchen  00:10,28  1. Platz

50 Streckentauchen  00:23,16  1. Platz

50 Finswimming  00:27,22  1. Platz

 

Lorna Macpherson (2004)

 

25 Streckentauchen  00:13,03  1. Platz

50 Finswimming  00:28,05  1. Platz

 

Mats Jordi Naumann (2013)

 

50 Finswimming  00:31,11  1. Platz

25 Streckentauchen  00:16,50  1. Platz

100 Finswimming  DISQU.

200 Finswimming  02:35,28  1. Platz

 

Jannik Lüder (2009)

 

25 Streckentauchen  00:11,13  2. Platz

50 Finswimming  00:25,74  2. Platz

100 Finswimming  00:56,84  2. Platz

200 Finswimming  02:07,61  3. Platz

400 Finswimming  04:33,71  3. Platz

 

Lasse Majka (2009)

 

25 Streckentauchen  00:11,64 3. Platz

100 Finswimming  00:57,87  3. Platz

200 Finswimming  02:05,83  2. Platz

400 Flossenschwimmen  04:28,90  2. Platz

 

Die Bilder aus dem Nordbad:

 

Deutsche Kurzbahnmeisterschaten 2023

Wuppertal

16. - 19.11.2023

Die Krönung des Wettkampfjahres 2023 fand für Kira Sophie Lüder (2006) und Emilie Appel (2008) vom Wassersportverein 1923 Offenbach vom 16. - 19.11.2023 in Wuppertal statt. Durch ihre, auf der Kurzbahn gezeigten, Leistungen der letzten Monate, schoben sich die WVO-Athletinnen auf die Qualifikationsliste des Deutschen Schwimm Verbandes und erhielten die Starterlaubnis für die Deutschen Kurzbahnmeisterschaften 2023 in der Wuppertaler Schwimmoper.

Nur die Top 40 Deutschlands auf den Langstrecken sind hier startberechtigt, auf den kürzeren Distanzen sind es die Top 60. 149 Vereine schickten ihre Aktiven ins Rennen; gerade einmal 370 Schwimmerinnen aus ganz Deutschland, davon 38 aus Hessen, durften ihre Meldungen abgeben. Emilie sicherte sich die Teilnahme über 5 Wettkampfstrecken, Kira Sophie konnte sich über 4 Distanzen mit der nationalen Elite messen. Chancen auf vordere Plätze gab es für beiden Athletinnen nicht, da alle Wettbewerbe jahrgangsübergreifend in der offenen Wertung stattfanden. Allein die Qualifikation war aber wieder eine kleine Sensation im Wassersportverein, denn in Wuppertal standen Emilie und Kira neben den ganz Großen im deutschen Schwimmsport auf dem Block.

Die beiden Sportlerinnen des WVO1923 waren beeindruckt von der Kulisse der Schwimmoper in Wuppertal und freuten sich, mit Teilnehmern und Medaillengewinnern von Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen sowie dem „Who-is-who“ des deutschen Schwimmsports im gleichen Becken sein zu können. Die 16-jährige Kira Sophie kannte das aus dem Vorjahr und ließ sich nicht aus der Ruhe bringen. Für ihre Vereinskollegin war es der erste Start bei einem solch großen Event und dementsprechend aufregend.

Für Emilie standen 100 Brust, 200 Brust sowie 200 Freistil, 400 Freistil und 1500 Freistil auf dem Programm. Nach einem guten Rennen am ersten Tag und neuer persönlicher Bestzeit über 100B, musste sie dann einer Erkältung Tribut zollen. Während sie über 200F, 400F und 200B noch startete, trat sie 1500F krankheitsbedingt nicht an. Kira Sophie startete über 200 Freistil, 400 Freistil, 800 Freistil und 1500 Freistil und ließ sich trotz der enormen Konkurrenz nicht unter Druck setzen. Sie absolvierte einen starken Wettkampf über alle 4 Wettkampftage. Persönliche Bestzeit über zwei der vier Strecken waren die Ausbeute nach Abschluss der Wettkämpfe. Dabei verbesserte sie ihre gerade erst sechs Wochen alte Bestzeit über 1500 Freistil erneut um knapp 16 Sekunden und belegte mit Platz 24 die beste Platzierung an diesem Wochenende.

Trainer Peter Ortwein war wieder einmal begeistert von seiner fleißigen Schwimmerin: "Während ein Teil der Langstreckenschwimmerinnen aus den Schwimmhochburgen direkt aus dem Höhentrainingslager kamen und ganzjährig über absolute Top Bedingungen verfügen, sind wir aus Offenbach angereist und hatten nicht immer optimale Bedingungen. Wir kämpfen hier als kleiner Verein gegen Großvereine und Startgemeinschaften mit über 9000 Mitgliedern. Eigentlich können wir uns gar nicht qualifizieren. Die Tatsache, dass wir es doch tun zeigt, dass wir vieles richtig machen und jungen Talenten eine erfolgreiche sportliche Heimat geben können. Wer in Offenbach momentan ambitioniert Wettkampfschwimmsport betreiben will, sollte den WVO als ersten Ansprechpartner wählen."

Mit den geschwommenen Bestzeiten rangiert Kira Sophie Ende November auf Platz 1 der Hessischen Jahrgangsbestenliste über 800 und 1500 Freistil. Die Deutsche Bestenliste spiegelt Kira über 1500 Freistil auf Platz 8 und über 800 Freistil auf Platz 13 wider. Emilie konnte sich über 100 Brust auf Platz 3 der Hessischen Jahrgangsbestenliste verbessern.

 

Das Training geht für beide Schwimmerinnen mittlerweile normal weiter. Im Dezember 2023 stehen die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften an, zuvor wird es noch zwei „Testwettkämpfe“ in Bad Homburg und Heusenstamm geben, bei denen Coach Ortwein Strecken abseits der Lieblingsdistanzen und -lagen der Aktiven testen wird. Hier gilt es, an der bestmöglichen Aufstellung der Mannschaft zu feilen. Natürlich wollen Emilie und Kira Sophie auch da wieder mit neuen persönlichen Bestzeiten aufwarten.

Die Ergebnisse des WVO in Wuppertal

 

 

Kira Sophie Lüder

 

200 Freistil  02:11,51

400 Freistil  04:37,48

800 Freistil  09:31,70 (PBZ)

1500 Freistil  17:59,64 (PBZ)

 

Emilie Appel

 

200 Freistil  02:17,40

100 Brust  01:18,41  (PBZ)

400 Freistil  04:48,70

1500 Freistil DNS

200 Brust  02:51,65

 

Wuppertal im Bild:

 

Hessische Kurzbahnmeisterschaten 2023

Frankfurt

03. - 05.11.2023

Die Hessischen Kurzbahnmeisterschaften 2023 wurden in diesem Jahr erstmalig als gemeinsame Veranstaltung aller Jahrgangsschwimmer im Hallenbad in Frankfurt Höchst ausgetragen. 657 Athleten aus 48 hessischen Vereinen gingen bei insgesamt 2866 Einzel- und 83 Staffelstarts ins Rennen.

Für die Aktiven des WVO1923 galt es, die sehr erfolgreiche Langbahnsaison des Sommers fortzusetzen und sich mit der starken Konkurrenz aus den großen Vereinen zu messen. Dies gelang den Schwimmern um Trainer Peter Ortwein auch eindrucksvoll. Mit Emilie Appel und Kira Sophie Lüder schwammen 2 Wassersportler auf Medaillenplätze und brachten Edelmetall mit nach Hause in die Sportstadt Offenbach.

Emilie siegte über 100F im Jahrgang und sicherte sich weitere 3 Silber- und eine Bronzemedaille (100B, 200B, 400F sowie 50B). Kira Sophie sicherte sich 2 Silber- und eine Bronzemedaille (200F, 400F und 200 Schmetterling). Sophie Götze, Jannik Lüder, Lorna Macpherson, Lasse Majka, Alexa Ortwein, Malte Rehor sowie Anna-Rose Schmidt komplettierten die WVO-Mannschaft und zeigten sehr gute Leistungen, die jedoch nicht zu einem Medaillenrang führten. Trotz vieler persönlicher Bestzeiten fehlten den WVO-Aktiven oft nur wenige Hundertstel zu einem Sprung auf das Podest – die Schwimmer mussten sich hier einer Konkurrenz geschlagen geben, die größtenteils 7-9-mal pro Woche im Wasser mit zusätzlichem Kraftsport trainiert. „Für uns als kleiner Verein ist das ein sehr gutes Ergebnis. Dass wir so eng bei den großen Vereinen sind und auch Titel und Medaillen holen, zeigt, dass wir vieles richtig machen.“, so Trainer Ortwein. Einen großartigen Erfolgt erzielten die Damen (Emilie Appel, Sophie Götze, Kira Sophie Lüder und Alexa Ortwein) bei ihren Staffelstarts.

Sowohl über 4 x 50m Lagen als auch über 4 x 50m Freistil waren sie schneller als je ein WVO-Team zuvor und schwammen zwei neue Vereinsrekorde. In der Freistilstaffel mussten sich die 4 Mädels aus Offenbach nur der I. + II. Mannschaft der SG Frankfurt und Wiesbaden geschlagen geben und errangen eine hervorragenden 4. Platz.

Das Jahr 2023 wird den beiden Nachwuchstalenten Emilie Appel und Kira Sophie Lüder noch lange in Erinnerung bleiben. Eine Woche nach den Meisterschaften schafften es die beiden, sich mit ihren Bestzeiten für die Deutschen Kurzbahnmeisterschaften zu qualifizieren. Vom 16. – 19. November 2023 werden sie sich mit den besten Schwimmern Deutschlands messen und die Farben des Wassersportvereins 1923 Offenbach in der "Wuppertaler Schwimmoper" vertreten.

Nur 369 Schwimmerinnen aus ganz Deutschland konnten sich für diese Meisterschaft qualifizieren, die jahrgangsübergreifend als offene Meisterschaft gewertet wird. Bei den Strecken bis einschließlich 400 Meter sind 60 Teilnehmer pro Distanz zugelassen, auf den Langstrecken jeweils nur 40. „Ein toller Erfolg für die beiden!“, freut sich Coach Ortwein.

 

Die Ergebnisse aus Frankfurt:

  

Kira Sophie Lüder (2006)

 

50 Freistil  00:28,69  5. Platz

100 Freistil  01:01,49  4. Platz (PBZ)

200 Freistil  02:10,99  2. Platz (PBZ)

400 Freistil  04:34,88  2. Platz (PBZ)

200 Schmetterling  02:49,06  3. Platz

 

Emilie Appel (2008)

 

50 Brust  00:36,85  3. Platz (PBZ)

100 Brust  01:20,63  2. Platz

200 Brust  02:51,48  2. Platz

100 Freistil  01:02,14  1. Platz (PBZ)

200 Freistil  02:13,31  2. Platz (PBZ)

400 Freistil  04:44,00  2. Platz

50 Freistil  00:28,83  Staffelstart (PBZ)

 

Sophie Götze (2008)

 

50 Schmett  00:33,32  6. Platz

50 Brust  00:38,64  9. Platz (PBZ)

50 Rücken  00:33,99 5. Plazu (PBZ)

 

Anna-Rose Schmidt (2012)

 

50 Brust  00:41,12  5. Platz  (PBZ)

100 Brust  01:33,23  7. Platz (PBZ)

 

Jannik Lüder (2009)

 

400 Freistil  04:38,11  6. Platz (PBZ)

200 Freistil  02:12,09  6. Platz (PBZ)

50 Rücken  00:34,18  9. Platz

200 Rücken  02:32,19  5. Platz

100 Rücken 01:11,62  5. Platz

 

Lasse Majka (2009)

 

400 Lagen  05:36,22  7. Platz (PBZ)

50 Freistil  00:28,80  14. Platz (PBZ)

400 Freistil  04:45,26  10. Platz (PBZ)

50 Schmett  00:31,50  8. Platz (PBZ)

 

Lorna Macpherson (Junioren)

 

50 Brust  00:37,93  8. Platz

100 Brust  01:24,66  8. Platz

 

 

Malte Rehor (offene Wertung)

 

50 Freistil  00:25,20  25. Platz

100 Freistil  00:53,90  11. Platz

200 Freistil  02:01,27  16. Platz

 

4 x 50 Freistil weiblich  01:54,54  4. Platz Vereinsrekord

Emilie Appel / Kira Sophie Lüder / Sophie Götze / Alexa Ortwein

 

4 x 50 Lagen weiblich  02:09,61  6. Platz Vereinsrekord

Alexa Ortwein / Emilie Appel / Sophie Götze / Kira Sophie Lüder

 

Frankfurt im Bild:

SGF Pokal

Frankfurt

14. + 15.10.2023

Mit einem großen Schreckmoment startete das 26. Frankfurter Pokalschwimmfest am 14./15.10.2023 in Frankfurt Höchst. War am Vorabend der Veranstaltung im Hallenbad noch alles in bester Ordnung, fanden Veranstalter, Trainer und Aktive am Samstag morgen ein Becken mit deutlich zu wenig Wasser vor. Ein Defekt über Nacht hatte reichlich Wasser entweichen lassen. Dank des beherzten Einsatzes aller Helfer der Bäderbetriebe Frankfurt und des Ausrichters, der SG Frankfurt, konnte der Wettkampf mit 90 Minuten Verspätung doch starten. 465 Aktive aus 26 Vereinen waren auf der Jagd nach Bestzeiten und Platzierungen für 2.375 Starts gemeldet.

Für die Sportler des Wassersportvereins 1923 Offenbach war dieses Wochenende „eigentlich“ wettkampffrei geplant, fand doch am 14.10.2023 die 100-Jahr-Feier des Vereins im Ostpol in Offenbach statt. Über einhundert Gäste waren der Einladung gefolgt und feierten das langjährige Bestehen des Traditionsvereins.

Dennoch hatte Trainer Ortwein ein kleines Team im Frankfurt am Start. Neben Formtests ging es auch um weitere Qualifikationszeiten für Landesmeisterschaften auf der Kurzbahn Anfang November.

Sophie Götze, Kira Sophie Lüder, Lorna Macpherson, Anna-Rose Schmidt, Lasse Majka und Malte Rehor traten in 10 Wettbewerben an.

Unsere jüngste Aktive der Damen, Anna-Rose Schmidt (2012), stellte sich über 50m, 100m und 200m Brust der starken Konkurrenz. Gerade erst zur 1. Mannschaft gestoßen, konnte sie sich über eine 100%-Bestzeitenquote und drei Podestplätze freuen. Einmal Silber, zweimal Bronze sowie die Qualifikation für die Hessischen Meisterschaften waren der verdiente Lohn.

Sophie Götze (2008), Lorna Macpherson (2004) und Malte Rehor (2001) schwammen solide Rennen und verfehlten neue persönliche Bestzeiten nur knapp. Kira Sophie Lüder (2006) entschied sich für einen Start über 200m Rücken und kam mit Bestzeit ins Ziel.

Lasse Majka (2009) brachte über 50m Schmetterling eine neue Bestzeit und eine weitere Qualifikation für die Hessischen Meisterschaften ins Ziel. Über 200m Freistil durfte er sich zudem über einen dritten Platz in der Jahrgangswertung freuen.

„Mit dem Abschneiden unserer Aktiven bin ich vollends zufrieden“, so Coach Ortwein. „Aus vollem Training konnten wir gute Leistungen abrufen. Die drei verbleibenden Wochen werden wir intensiv nutzen, um in Bestform bei den Landesmeisterschaften angreifen zu können!“

 

Die Ergebnisse aus Frankfurt:

  

Kira Sophie Lüder (offene Wertung)

 

200 Rücken  02:38,54  9. Platz (PBZ)

 

 

Sophie Götze (offene Wertung)

 

100 Schmett  01:15,88  17. Platz

 

100 Brust  01:27,15  22. Platz

 

Anna-Rose Schmidt (2012)

 

50 Brust  00:43,05  3. Platz (PBZ)

100 Brust  01:34,77  3. Platz (PBZ)

200 Brust  03:24,62  2. Platz (PBZ)

 

 

Lasse Majka (2009)

 

 

200 Freistil  02:16,09  3. Platz

50 Schmett  00:32,27  6. Platz (PBZ)

 

 

Lorna Macpherson (offene Wertung)

 

100 Brust  01:22,52  12. Platz

 

 

Malte Rehor (offene Wertung)

 

200 Freistil  02:01,79  5. Platz

 

Frankfurt im Bild:

 

Hochtaunus Cup

Oberursel

07. + 08.10.2023

 

Der Start in die Kurzbahnsaison fand für die Aktiven des Wassersportvereins 1923 Offenbach in diesem Jahr beim Hochtaunuscup in Oberursel statt. Am 07. & 08.Oktober 2023 waren 21 Vereine mit 369 Schwimmer zu Gast beim SCO. 1768 Einzel- sowie 32 Staffelstarts standen auf dem zweitägigen Programm im modernen TaunaBad.

Nach gerade einmal acht Wochen Training nach der Sommerpause kamen die Aktiven des WVO1923 direkt aus dem harten Grundlagenausdauertraining der letzten Wochen. Aufgrund des recht frühen Zeitpunktes der Hessischen Kurzbahnmeisterschaften Anfang November wollte Trainer Peter Ortwein die aktuelle Form der Aktiven testen und noch ausstehende Qualifikationen für die Meisterschaften erlangen.

Zwar war Ortwein im Vorfeld überzeugt, dass Bestzeiten fallen würden – mit einer solchen Quote hatte der erfahrene Trainer allerdings nicht gerechnet. Die 6 Aktiven des WVO 1923 erreichten bei 27 Starts 21 persönliche Bestzeiten und errangen 23 Podestplätze.

Standen bei Sophie Götze (2008), Jannik Lüder (2009) und Lasse Majka (2009) das Erreichen weiterer Pflichtzeiten für die Hessischen Meisterschaften auf dem Plan, absolvierten Emilie Appel (2008) und Kira Sophie Lüder (2006) das Langstreckenprogramm.

Sophie Götze, erst im Sommer zum Team gestoßen, hatte mit den 50m & 100m Strecken über allen Lagen die kürzeren Distanzen auf dem Programm. Sie lieferte ab, schwamm bei ihrem ersten Wettkampf für den WVO 1923 bei sieben von acht Starts neue persönliche Bestzeiten und qualifizierte sich über drei Strecken für die Hessenmeisterschaft. Vier 1. Plätze, zwei 2. Plätze und ein 3. Platz in der Jahrgangswertung 2008 waren der wohlverdiente Lohn.

Lorna Macpherson (2004) startete über 50m Brust und lieferte ein solides Rennen. Knapp über persönlicher Bestzeit schlug sie im Ziel an und belegte Platz 4 in der offenen Wertung.

Jannik Lüder konzentrierte sich auf die Freistil- und Rückenstrecken, von 50mSprint bis 800m Langstrecke waren alle Distanzen vertreten. Jannik belohnte sich für seinen konsequent harten Trainingseinsatz mit fünf neuen Bestzeiten, über 800m Freistil verbesserte er seine Zeit aus dem Herbst des Vorjahres um starke 42 Sekunden. Gleichzeitig sicherte er sich weitere Qualifikationszeiten für die Hessischen Meisterschaften. Fünfmal Silber und einmal Bronze im Jahrgang 2009 standen am Ende für ihn im Protokoll.

Auch Lasse Majka hatte mit Freistil, Delphin und Lagen ein abwechslungsreiches Programm zu absolvieren. Er schwamm stark, kämpfte bis zum letzten Zentimeter und konnte sich ebenfalls noch für weitere Strecken bei den Hessenmeisterschaft qualifizieren. Zwei zweite Plätze in der Jahrgangswertung und sechs neue persönliche Bestzeiten waren zudem verdienter Lohn für Lasses Anstrengungen.

Für Emilie Appel und Kira Sophie Lüder standen für das Wochenende 800m und 1.500m Freistil an. Gerade lange Strecken stellen auf der kurzen 25m-Bahn eine große Herausforderung für die Sportler dar. Bestens aufgelegt zeigte sich die mehrfache Hessenmeisterin des Jahres 2023 Kira Sophie Lüder. Die Langstreckenspezialistin sicherte sich über beide Distanzen den Sieg in ihrem Jahrgang, belegte in der offenen Wertung die Plätze 2 und 1 und verbesserte über 1.500m Freistil ihre alte Bestmarke aus dem Vorjahr um 17 Sekunden. Auch Emilie Appel, eher auf den kürzeren Strecken „zuhause“, zeigte starke Rennen. Zwei neue persönliche Bestzeiten, zweimal Gold in der Jahrgangswertung sowie Silber und Bronze in der offenen Wertung waren verdiente der Lohn.

 

Trainer Ortwein zeigte sich sehr zufrieden mit dem starken Abschneiden seiner Aktiven. Am kommenden Wochenende hat er mit dem „SGF Pokal“ in Frankfurt noch einen weitere Wettkampf in das Programm seiner Schwimmer aufgenommen. „Einige Pflichtzeiten wurden nur um Haaresbreite verfehlt, das wollen die Aktiven am Sonntag noch einmal in Angriff nehmen.“

 

Die Ergebnisse aus Oberursel:

 

Emilie Appel (2008)

 

800 Freistil  09:43,45  1. Platz (PBZ)

1500 Freistil  18:37,06  1. Platz (PBZ)

 

Kira Sophie Lüder (2006)

 

800 Freistil  09:36,71  1. Platz (PBZ)

1500 Freistil  18:15,55  1. Platz (PBZ)

 

Sophie Götze (2008)

 

100 Schmett  01:15,79  1. Platz (PBZ)

100 Lagen  01:15,99  2. Platz (PBZ)

50 Schmetterling  00:31,70    1. Platz (PBZ)

100 Brust  01:26,94  1. Platz (PBZ)

50 Freistil  00:30,47  2. Platz (PBZ)

100 Rücken  01:17,11  4. Platz (PBZ)

50 Rücken  00:34,64  3. Platz (PBZ)

100 Freistil  01:05,64  1. Platz (PBZ)

 

Jannik Lüder (2009)

 

200 Rücken  02:31,94  2. Platz (PBZ)

200 Freistil  02:13,02  3. Platz (PBZ)

800 Freistil  09:40,48  2. Platz (PBZ)

100 Rücken  01:11,77  2. Platz

400 Freistil  04:38,19  2. Platz (PBZ)

50 Rücken  00:33,58  2. Platz (PBZ)

 

 

Lasse Majka (2009)

 

400 Lagen  05:39,40  2. Platz (PBZ)

100 Lagen  01:15,09  5. Platz (PBZ)

200 Freistil  02:20,62  5. Platz

50 Schmett  00:33,52  4. Platz

50 Freistil  00:29,45  4. Platz (PBZ)

400 Freistil  04:49,86  5. Platz (PBZ) 

50 Rücken  00:35,11  6. Platz (PBZ)

100 Freistil  01:02,72  2. Platz (PBZ)

 

Lorna Macpherson (2004)

 

50 Brust  00:37,39  4. Platz

 

Oberursel in Bildern:

 

Hessische Masters Meisterschaften

- Langbahn -

Gelnhausen

02.09.2023

Für 20 Wettbewerbe hatten sechs Aktive der Masters des Wassersportvereins 1923 Offenbach bei den Hessischen Masters-Meisterschaften auf der Langbahn am 02. September 2023 in Gelnhausen gemeldet. Nach Abschluss der Wettkämpfe herrschte große Freude über die sehr guten Ergebnisse und Platzierungen. Platz 4 des Gesamtmedaillenspiegels von 38 teilnehmenden Vereinen stand am Ende für den WVO1923 zu Buche. 11 Hessische Masterstitel, 8 Vizemeisterschaften und einmal Bronze nehmen die Aktiven nach Abschluss der Wettkämpfe mit nach Hause in die Sportstadt Offenbach.

Erfolgreichster WVO-Schwimmer war Malte Rehor (AK25), der bei seinen vier Starts viermal als Schnellster anschlug. Über 100F, 400F, 50S und 50F konnte niemand mit Malte mithalten. Vier Goldmedaillen sind der verdiente Lohn für die harten Trainingseinheiten. Auch Alexa Ortwein (AK25) siegte bei allen drei Starts. Über 50B, 50R und 50F nahm sie die Goldmedaille mit nach Offenbach. Cecile Hauptmann (AK20) lieferte ebenfalls sehr starke Leistungen ab. Über 400F siegte sie mit über einer Minute Vorsprung auf die Zweitplatzierte, über die Sprintdistanzen 50S und 50F musste sie sich äußerst knapp geschlagen geben und belegte jeweils den 2. Platz. Martina Becker (AK25) konnte – trotz starker zeitlicher Trainingseinschränkungen – zwei Silber- und eine Bronzemedaille über 50R, 200L und 50S erkämpfen. Ein Hessentitel und zwei Vizemeisterschaften waren die Ausbeute für Martin Hochbrückner (AK35) an diesem Wochenende. Über 400F siegte er überlegen, hier zahlte sich das gute Grundlagenausdauer-Training aus. Über 50B und 100B errang er jeweils Silber und musste sich nur dem Deutschen Vizemeister über diese Distanzen geschlagen geben. Komplettiert wurde die WVO-Mannschaft durch Julian Dietz (AK30). Mit guten Leistungen konnte er über 50B und 100B einen Hessentitel und eine Vizemeisterschaft für sich verbuchen.

Bei den Staffelstarts gaben die Aktiven noch einmal alles. Äußerst knapp war die Entscheidung über 4x50F mixed, bei der Cecile, Alexa, Martin und Malte sich mit 26/100stel hauchdünn der Mannschaft des Marburger SV geschlagen geben mussten. Über 4x50L mixed hingegen gab es einen klaren Sieg für den WVO 1923 in der Aufstellung Alexa, Julian, Martina, Malte mit über 3 Sekunden Vorsprung.

Trainer Ortwein ist äußerst zufrieden mit dem Abschneiden seiner Schwimmer. „Wir sind nach der Sommerpause gerade mal wieder 3 Wochen im Training und können bereits mit so guten Leistungen aufwarten – das lässt uns sehr positiv in die neue Saison blicken“.

 

 

Die Ergebnisse aus Gelnhausen:

 

Cecile Hauptmann (AK 20)

 

 50 Schmetterling  00:33,50  2. Platz

400 Freistil  05:14,36  1. Platz

50 Freistil  00:30,65  2. Platz

 

Alexa Ortwein (AK 25)

 

50 Brust  00:38,37  1. Platz

50 Rücken  00:33,90  1. Platz

50 Freistil  00:28,94  1. Platz

 

Martina Eva Becker (AK 25)

 

50 Rücken  00:36,15  2. Platz

50 Schmetterling  00:34,76  3. Platz

200 Lagen  03:00,42  2. Platz

 

Martin Hochbrückner (AK 35)

 

50 Brust  00:34,74  2. Platz

400 Freistil  04:55,55  1. Platz

100 Brust  01:18,20  2. Platz

 

Julian Diez (AK 30)

 

50 Brust  00:36,21  1. Platz

100 Brust  01:17,15  2. Platz

 

Malte Rehor (AK 20)

 

100 Freistil  00:56,75  1. Platz

400 Freistil  04:42,64  1. Platz

50 Schmetterling  00:28,72  1. Platz

50 Freistil  00:25,14  1. Platz

 

4 x 50 Lagen mixed 100-119  02:08,89  1. Platz

Alexa Ortwein / Julian Diez / Martina Eva Becker / Malte Rehor

 

4 x 50 Freistil mixed 100-119  01:52,81  2. Platz

Cecile Hauptmann / Martin Hochbrückner / Alexa Ortwein / Malte Rehor

 

Impressionen aus Gelnhausen: